Nätürlich, gesund & bewußt leben!

Bioprodukte - Natur, Umwelt, Gesundheit & Wohlbefinden

Bio ist kein Trend - Bio ist bewusstes Leben! Denn die Entscheidung für gesunde und nachhaltige

Lebensmittel ist eine Hinwendung zur Natürlichkeit und zur Natur, also dorthin wo Lebensmittel entstehen, ohne Manipulation aufgrund ökonomischer Gewinnmotive.

Aus Respekt zur Kreatur, zur Natur und für die eigene Gesundheit für uns und unsere Familien.

 

Don Alfonsos bietet Ihnen auf Wunsch individuelle Bio Angebote. Alle Zutaten entsprechen den gesetzlichen Vorgaben und berücksichtigen den Anspruch von Don Alfonsos nach Frische, Herkunft, Qualität und regionaler Herkunft. Gesunde Produkte - für Gesundheit und Lebensfreude!

Was genau sind Bio-Produkte in Form von Lebensmitteln?

Als Bio-Lebensmittel werden Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft bezeichnet. Der Begriff ist in der EU gesetzlich definiert. Diese Produkte müssen aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, dürfen nicht gentechnisch verändert sein und wurden ohne Einsatz konventioneller Pestizide, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut. Das Fleisch stammt von Tieren, die nicht mit Antibiotika und Wachstumshormonen behandelt wurden. Die Produkte sind nicht ionisierend bestrahlt und enthalten weniger Lebensmittelzusatzstoffe als konventionelle Lebensmittel.

Häufig werden auch die Begriffe Naturkost und Biokost als Synonyme für Produkte aus biologischem Anbau verwendet.

 

Die EU-Öko-Verordnung von 1991 definiert, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, hergestellt und gekennzeichnet werden müssen. Um konventionell von ökologisch hergestellten Lebensmitteln zu unterscheiden, führte Deutschland 2001 das staatlich kontrollierte Bio-Siegel ein, mit dem nur nach der EG-Öko-Verordnung hergestellte Produkte gekennzeichnet werden dürfen.

Erhältlich sind Bio-Lebensmittel in Bioläden und Reformhäusern, zunehmend aber auch im Lebensmittel-Einzelhandel und in Supermärkten. Es gibt in Deutschland eine Reihe von ökologischen Anbauverbänden, die einen höheren Qualitätsstandard garantieren, als es die EU-Öko-Verordnung vorschreibt.

Geschichte der Naturkost (Bio) Bewegung

Bio - Siegel Bio - Siegel

Die Naturkost-Ernährung hat Vorläufer in der Lebensreform-Bewegung, der Siedlung auf dem Monte Verità und anderen Gruppen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts Ernährung und Bewusstsein miteinander verbanden. Sie hat ihre Basis in Ernährungslehren zur Vollwertkost und im Vegetarismus. Anfangs bestand Naturkost hauptsächlich aus frischem Gemüse. Die damaligen Verbraucher, die Interesse an Naturkost hatten, suchten Lebensmittel, die frei von Chemikalien, frisch oder nur minimal bearbeitet waren. Zunächst stammte nur ein Teil der Produkte in Naturkostläden tatsächlich aus biologischem Anteil. Sie waren vor allem wenig verarbeitet und vollwertig.

Die moderne Naturkost-Bewegung erfuhr einen Aufschwung in der Hippie-Zeit der 1960er Jahre und wurde zuerst von Studenten aufgegriffen. Das Müsli gewann an Popularität. In den 1970er Jahren entstanden in Westdeutschland die ersten „Naturkostläden" in Berlin, Hamburg und Münster. Ende der 1970er Jahre gab es bundesweit rund 100 dieser Läden. Die Verbreitung der Naturkost nimmt seit Mitte der 1980er Jahre zu. Zu dieser Zeit gab es rund 2000 Produzenten von Bio-Lebensmitteln allein in Deutschland. Es entwickelte sich in der Folge eine eigene Naturkost-Küche, für die Kochbücher erschienen. Alle etablierten Lebensmittel-Einzelhandelsketten haben mittlerweile Naturkost im Sortiment, oft unter einem eigenen Label. Mittlerweile gibt es auch regelrechte Bio-Supermärkte. Der Preis für diese Produkte ist höher als für konventionelle Produkte.

Milchprodukte, Gemüse und Obst sind die am häufigsten nachgefragten Biolebensmittel. Sie sind mit der ökologischer Landwirtschaft eng verbunden. Oft werden sie direkt beim Bauern, auf Märkten, an Ständen auf Bauernhöfen, in Naturkostfachgeschäften, Bio-Supermärkten und in besonderen Lebensmittelgeschäften gekauft.

Kennzeichnend für diese Lebensmittel ist, dass sie größtenteils ohne Chemikalien wie beispielsweise synthetische Dünger, Pestizide, Antibiotika und Hormone und ohne den Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen angebaut werden.

Bearbeitete Bio-Lebensmittel werden meist in Supermärkten, Naturkostfachgeschäften und Bio-Supermärkten verkauft. Bearbeitete Bio-Lebensmittel enthalten meistens nur (oder zumindest ausdrücklich angegebene) Bio-Zutaten und keine künstlichen Lebensmittelzusatzstoffe und wird weniger durch künstliche Methoden, Materialien oder Umstände wie beispielsweise künstlichen Reifungen oder Lebensmittelbestrahlung bearbeitet.

Wer kauft Bio und warum?

In einer Untersuchung aus dem Jahr 2003, bei der Käufer von Bioprodukten befragt wurden, wurden folgende Motive für den Kauf angegeben:

 

1. Weil Biolebensmittel ohne Chemikalien und Zusatzstoffe hergestellt sind (47 %)

2. Weil sie mich an früher erinnern, als es noch geschmackvolles Obst und Gemüse gab (30%)

3. Um damit Krankheiten vorzubeugen (29 %)

4. Weil Bio-Lebensmittel sehr viel besser schmecken (21 %)

5. Um damit unsere Erde für künftige Generationen zu erhalten (16 %)

6. Weil ich tierlieb bin (15 %)

7. Um Bio-Bauern zu unterstützen (14 %)

 

(Mehrfachnennungen möglich, die angegebene Prozentzahl zeigt die Personen, welche die Aussage mit "trifft ganz genau zu" bewerteten)

 

Weitere Ergebnisse der Studie: Die Käuferinnen und Käufer von Bio-Lebensmitteln sind eher gesundheits- und genussorientiert. Sie sehen ihren Kauf weniger als soziale Tat an. Dies ist ein entscheidender Wandel im Vergleich zu der Gründerzeit von Bioläden. Als viele Bioläden in den 1970er und 1980er Jahren öffneten, hatten sie ihre eigene, sehr enge Zielgruppe: Menschen, die oft gleichzeitig in Umweltbewegungen und sozialen Initiativen engagiert waren. Diese Kunden sind den Bioläden - und heute den Biosupermärkten - treu geblieben. Über 65 Prozent des Umsatzes mit Biolebensmitteln werden aber heute mit neuen Zielgruppen gemacht. Die größte Käufergruppe von Biolebensmittel nennt die Studie "Ganzheitlich Überzeugte": Diese Kunden möchten ein sinnerfülltes Leben, sie möchten schmecken, riechen, genießen und sich an schönen Dingen erfreuen können. Diese Käufer von Biolebensmitteln haben im Durchschnitt ein überdurchschnittliches Bildungsniveau, leben eher in großen Städten und kochen sehr gerne selbst - am liebsten mit frischen, hochwertigen Zutaten.

 

Junge Käufer von Biolebensmitteln (unter 30 Jahren) haben meist kleinere und mittlere Einkommen, haben eher einfache bis mittlere Schulabschlüsse, interessieren sich für neue Technologien und wollen etwas erleben. Sie greifen öfter zu Bio-Fertiggerichten als ältere Besucher. 60 Prozent der Bioladenkunden sind Frauen, 40 Prozent sind Männer. Von allen bisherigen Käufern von Biolebensmitteln möchten 68 Prozent etwa gleich viel Biolebensmittel kaufen wie bisher und 28 Prozent mehr Biolebensmittel kaufen.

 

Andere Untersuchungen, bei der nicht nur die Kunden von Naturkostläden befragt wurden, ergeben ein wesentlich differenziertes Bild, was die Beliebtheit von Biokost angeht. 2005 betrug der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln lediglich rund drei Prozent vom Gesamtumsatz des Lebensmittelhandels. Dabei steigt der Umsatz seit 1999 kontinuierlich. Allerdings kaufen erst sechs Prozent der deutschen Konsumenten regelmäßig Bio-Produkte, 60 Prozent bezeichnen sich jedoch als Gelegenheitskäufer.

 

Das häufigste Argument gegen Bio-Produkte ist der höhere Preis. 2001 fanden nur 13 Prozent der Befragten die höheren Preise für diese Produkte angemessen. Im Jahr 2003 waren es schon 19 Prozent, 2005 mehr als 28 Prozent und Ende 2007 waren es 34 Prozent und damit mehr als ein Drittel aller Konsumenten.

Über 75 Prozent der Befragten kaufen Bio-Produkte bevorzugt im Supermarkt. Allgemein wird dem Bio-Markt ein großes Wachstumspotenzial bescheinigt, allerdings vor allem im Bereich des konventionellen Lebensmittelhandels.